Freitag 17.April
Michael Zisman & Heiri Känzig
Freitag 24.April
Uptown Big Band feat. Young Talents
Bild: foto-graf.ch
Donnerstag 30.April
schnyder&schnyder&​schnyder&schnyder
Freitag 01.Mai
Brendle/Weiss
Bild: Loïc Baillod
Donnerstag 07.Mai
Niculin Janett Quartett feat. Rich Perry
Freitag 08.Mai
Matthieu Trovato Trio
Freitag 15.Mai
Okwok
Freitag 22.Mai
Uptown Big Band feat. Ray Anderson & Felix Stüssi
Donnerstag 28.Mai
Marcel Lüscher Quartett
Bild: Morgan Palun
Freitag 29.Mai
Abgesagt: Tabula Musica Orchester
Donnerstag 04.Juni
676 Nuevotango Quintett
Freitag 05.Juni
Gustaf, Frederick & Isabel
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20:00 Uhr | Mahogany Hall
Türöffnung 20:00 Uhr

Feigenwinter 3

Instrumental Songs

Hans Feigenwinter (p) | Wolfgang Zwiauer (b) | Arno Troxler (dr)

Den Basler Pianisten Hans Feigenwinter konnte man bereits in den unterschiedlichsten Kontexten hören - mal wurde die Improvisation mehr gewichtet, mal die Komposition. Mal arbeitete er unter Einsatz von Elektronik, mal in grossen Ensembles. Zentral in seinem Schaffen aber ist seit Beginn die improvisierende Kleinformation, in der eigene Stücke entwickelt werden. Seit Feigenwinters erster Trioplatte "Lift" wurde das Material hierfür immer breiter und komplexer, wodurch auch die Bands ständig etwas grösser wurden. Ein treuer Begleiter an Feigenwinters Seite ist der Bassist Wolfgang Zwiauer. Er hat die Musik mit seinen genauso stützenden wie wunderbar beweglichen Basslinien ständig mitgeformt. Neu ist die Zusammenarbeit mit Arno Troxler, einem Erfinder von ebensolchen Beats, einem Poeten am Schlagzeug. Mehrstimmigkeit und Texturen wurden in Feigenwinters Spiel in den letzten zehn Jahren immer wichtiger. Im Zusammenspiel mit den orchestralen Musikern Troxler und Zwiauer schafft es der Pianist und Komponist, das gewünschte Klangbild auch in einer Kleinstformation zu realisieren. Mit Musik, die sich räumlich immer mehr ausgedehnt hat, kehrt er zurück zum Trioformat. Die Kompositionen, teils einfachste, eingängigste Instrumentalsongs, teils zu mehrschichtigen Gebilden verwoben, bestimmen klar den Charakter der Stücke und ermöglichen so den freien improvisatorischen Umgang mit ihnen. Ausgedehnte Formen kontrastieren mit kurzen Schlaufen, so dass die Zeit sowohl in ihrer Weite wie auch im Moment intensiv gehört werden kann.